Beratung
Viele Hersteller werben mit wildesten Behauptungen “Höhepunktgarantie” “…noch nie zuvor erlebte Momente” . Auch wenn diese Behauptungen möglicherweise stimmen, wird häufig der Gesundheitsaspekt eines Sexspielzeugs unterbewertet.
Vor einiger Zeit hat Öko-Test einige Modelle genauer unter die Lupe genommen. 18 Geräte wurden ins Labor geschickt und auf bedenkliche Inhaltsstoffe geprüft.
Zu immerhin zwölf Massagestäben kann frau ohne Bedenken greifen – sie erhalten die Bestnote “sehr gut”. Fünf Vibratoren sind aber mit Schadstoffen belastet und schneiden daher zwischen “befriedigend” und “ungenügend” ab.
Weiche Vibratoren, auf denen manchmal Bezeichnungen wie “Jelly” zu finden sind, bestehen überwiegend aus Weich-PVC. Beide Produkte im Test, in denen PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe nachweisbar waren, enthalten auch große Mengen bedenklicher Weichmacher aus der Gruppe der Phthalate. Während die meisten Verbindungen in Kinderspielzeug verboten sind, fehlen für Sexspielzeug entsprechende Regelungen. Der Florida Dolphin aus dem Hause Orion stinkt schon beim Auspacken so penetrant, dass jegliche Lust verfliegt. Zum Glück wird er laut Anbieter Mitte 2009 aus dem Programm genommen. Gleiches gilt für den ebenfalls “ungenügend” getesteten Bananen-Vibrator gelb.
Viele Stoffe aus der Gruppe der polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) gelten als krebserregend. Erschreckend, dass erhöhte Mengen an PAK in vier Vibratoren stecken.
Immerhin drei der schwingenden Stäbe enthalten erhöhte oder gar stark erhöhte Gehalte von Dibutyl- (DBT) und Tributylzinn (TBT). Die Stoffe aus der Gruppe der zinnorganischen Verbindungen sind hochgiftig und können bereits in kleinsten Mengen das Immun- und Hormonsystem von Tieren und vermutlich auch des Menschen beeinträchtigen.
Öko Testsiger sind:

